Jürgen Heiter

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Aktuelles



Metropolis Kino, Hamburg
Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg
Tel.: 040 342 353

Dienstag, 12.8.2014, 19.00 Uhr

10 pm Lincoln Boulevard

D. 2012, 86 Min. Farbe, OmU, DV Transfer auf DigiBeta
Gedreht zwischen April und Juni 2012
in New York, Los Angeles, Berlin, Frankfurt und Köln
Regie: Jürgen Heiter
Buch: Jürgen Heiter und Raymond Pettibon
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Musik: Oliver Augst und Raymond Pettibon
Postproduktion: Andreas Walther

mit
Raymond Pettibon,
Oliver Augst
Udo Kier, Cony Theis,
Andreas Walther, Heather Harmon

Eine Koproduktion von Heiter Filmproduktion mit WDR-3sat

 

 




Metropolis Kino, Hamburg
Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg
Tel.: 040 342 353

Mittwoch, 29.1.2014, 19.00 Uhr

Long Live the People of the Revolution

D. 2010 , OmdU, 116 Minuten, Farbe,
Regie, Buch, Schnitt, Produktion: Jürgen Heiter
Dramaturgie: Helmut W. Banz  Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Kamera: Jürgen Heiter, Ulrike Pfeiffer
Musik: Rüdiger Carl, Raymond Pettibon
Postproduktion: Andreas Walther

mit
Raymond Pettibon, Fernando Birri, Rüdiger Carl, Udo Kier,
Marianne Rosenberg, Robin Thomas, Maurizio Gabilli,
Olaf Möller, Peter Penewskij, Otto E. Rössler
Eine Heiter Filmproduktion in Koproduktion mit WDR-3sat,
gefördert durch die Hessischen Filmförderung.




Filmstill 10pm Lincoln Boulevard
Raymond Pettibon wässert
die Wüste



Filmstill 10pm Lincoln Boulevard



Filmstill 10pm Lincoln Boulevard
Raymond Pettibon


Filmstill Long Live
the People of the Revolution
Raymond Pettibon


Filmstill Long Live
the People of the Revolution
Petra Klimek, Marianne Rosenberg,
Peter Penewskij

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe

Freitag, 22. November 2013, 16 Uhr, Vortragssaal:

10 pm Lincoln Boulevard
86 Minuten Farbe u. s/w, OmdU & OV English, D 2012
Regie: Jürgen Heiter
Buch: Jürgen Heiter und Raymond Pettibon
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Musik: Oliver Augst und Raymond Pettibon
Postproduktion: Andreas Walther
Redaktion: Reinhard Wulf

mit
Raymond Pettibon, Udo Kier, Oliver Augst,
Cony Theis, Heather Harmon, Andreas Walther
und Jürgen Heiter


Long Live the People of the Revolution
D. 2010 , OmdU, 116 Minuten, Farbe,
Regie, Buch, Schnitt, Produktion: Jürgen Heiter
Dramaturgie: Helmut W. Banz  Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Kamera: Jürgen Heiter, Ulrike Pfeiffer
Musik: Rüdiger Carl, Raymond Pettibon
Postproduktion: Andreas Walther

mit
Raymond Pettibon, Fernando Birri, Rüdiger Carl, Udo Kier,
Marianne Rosenberg, Robin Thomas Maurizio Gabilli,
Olaf Möller, Peter Penewskij, Otto E. Rössler
Eine Heiter Filmproduktion in Koproduktion mit WDR-3sat,
Redaktion: Reinhard Wulf,
gefördert durch die Hessischen Filmförderung





Filmstill Die Selbstmörder
Raymond Pettibon,
Skylar Haskard


Filmclub 813 – Kino in der Brücke
Hahnenstraße 6, 50667 Köln

Sonntag, 27. Oktober 2013, 20 Uhr
 
Kurzfilmprogramm »Liebe und Tod im Off«:
 
Die Selbstmörder
8 Min., D 2010/2013
Film von Jürgen Heiter
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Darsteller: Raymond Pettibon, Skylar Haskard
Erzähler: Raymond Pettibon

Les Mains Négatives
15 Min., OV, F 1978
Film von Marguerite Duras
Kamera: Pierre Lhomme
Erzählerin: Marguerite Duras

Die Straßenbahn am Meer
12.30 Min., D 2007
Film von Jürgen Heiter
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Darsteller: Antonio Quarta, Theresa Baron, Andreas Walther
Erzähler: Jürgen Heiter

Tod im Sommer
48 Min., D 2008
Film von Jürgen Heiter
Künstlerische Mitarbeit: Helmut W. Banz u. Cony Theis
Darsteller: Andreas Walther, Antonio Quarta, Frauke Wilken, Rosa Barba, Benjamin Katz
Erzähler: Andreas Walther




ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe

11.09.2013, 18 Uhr

Der Photograph
134 Min. DV-Transfer auf Digi Beta und DV
Produktion, Buch, Regie Jürgen Heiter


Weitere Informationen unter
http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8552

 





Filmstill Long Live
the People of the Revolution
Fernando Birri



Filmstill Long Live
the People of the Revolution
Raymond Pettibon, Udo Kier





Am 11. und 12. Mai 2013 zeigt der TV-Sender 3sat
vier meiner Filme, darunter ist auch der eben fertiggestellte
10 pm Lincoln Boulevard mit Raymond Pettibon.

Die Sendezeiten sind:

• 11.05. 22.30 Uhr 10 pm Lincoln Boulevard
• 12.05. 03.30 Uhr Long Live the People of the Revolution
• 12.05. 05.25 Uhr Tod im Sommer
• 12.05. 10.45 Uhr Der Photograph

Mehr Informationen zu den Filmen hier auf der Webseite.

 






Filmclub 813 Kino in der BRÜCKE
Hahnenstr. 6, 50667 Köln

P r e m i e r e am Freitag, 8. März 2013, 20.00 Uhr

10 pm Lincoln Boulevard
D. 2012, 86 Min. Farbe, OmU, DV Transfer auf DigiBeta
Gedreht zwischen April und Juni 2012
in New York, Los Angeles, Berlin, Frankfurt und Köln

Eine Koproduktion von Heiter Filmproduktion mit WDR-3sat
Gefördert von der Hessischen Filmförderung

Regie: Jürgen Heiter
Buch: Jürgen Heiter und Raymond Pettibon
Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Musik: Oliver Augst und Raymond Pettibon
Postproduktion: Andreas Walther

mit
Raymond Pettibon,
Oliver Augst
Udo Kier, Cony Theis,
Andreas Walther, Heather Harmon

“It is the image that explores the material.
The film that explores… what the fuck.
If I’d known who God motherfucking was,
Samuel motherfucking Beckett said,
I would have shown you.
I would have shot him.”

“Es ist das Bild, das das Material erforscht.
Der Film erforscht... was zur Hölle.
Wenn ich gewusst hätte, wer Gott verdammt noch mal war,
sagte motherfucking Samuel Beckett, hätte ich ihn Dir gezeigt.
Ich hätte ihn erschossen.“

If darkness exists, will music ever exist still?
Yes, my son, there will be the music of darkness.

Wenn es die Finsternis gibt, wird es dann noch Musik geben?
Ja, mein Sohn, es wird die Musik der Finsternis geben.

It’s the easiest motherfucking thing in the world to see.
Sehen ist die motherfucking einfachste Sache der Welt.


(c) Heiter Filmproduktion 2012





Flüchtige Schatten

Dreharbeiten im Mai – Juni 2011, Postproduktion im Winter 2012
Spielfilm, Farbe
DV mit Transfer auf DigiBeta
Regie / Buch: Jürgen Heiter und Cony Theis

mit
Olivia Franke, Anne Frechen, Jürgen Heiter,
Kevin Lehmann, Sebastian Semper,
Minna Soraluoma, Cony Theis

Ein Projekt, das um Schloss Wiepersdorf sowohl als realen wie auch als imaginären Ort kreist. Der Film ist die Fortsetzung einiger ortsbezogener Arbeiten, die ich in den vergangenen Jahren realisiert habe:
Trilogie Interessierte Räume: Paare und Steine (Olevano und Rom, Italien),
Die Prinzessin Der Bahnhof (Arp Museum, Bahnhof Rolandseck, Remagen),
Name gleich Adresse (Kunstbuchhandlung Walther König, Köln)




Kino 813 in Kooperation mit Kölnischer Kunstverein
Hahnenstraße 6, 50667 Köln

Premiere am Freitag, 9. Juli 2010, 19.30 Uhr

LONG LIVE THE PEOPLE OF THE REVOLUTION
D. 2010 , OmU, 116 Minuten, Farbe, DV mit Transfer auf DigiBeta
Eine Co-Produktion von Heiter Filmproduktion mit WDR-3sat,
gefördert durch die Hessischen Filmförderung

Buch & Regie: Jürgen Heiter
Dramaturgie: Helmut W. Banz   Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis
Kamera: Jürgen Heiter, Ulrike Pfeiffer
Musik: Rüdiger Carl, Raymond Pettibon
Postproduktion: Andreas Walther
Redaktion: Reinhard Wulf
Darsteller: Raymond Pettibon, Fernando Birri, Rüdiger Carl,
Maurizio Gabilli, Benjamin Katz, Udo Kier, Petra Klimek,
Anton von Lucke, Giorgie Mattei, Olaf Möller, Peter Penewskij,
Otto E. Rössler, Marianne Rosenberg, Robin Thomas

"Was wäre, wenn man nicht dem Text weiteren Text hinzufügte, sondern der Wirklichkeit? Und was wäre weiter, wenn man der Wirklichkeit nicht Text hinzufügte, sondern Wirklichkeit?"    
Charles Peguy

Ein Film über die Utopie und was von ihr übrig bleibt, auf der Suche nach ihren Resten. Einige davon werden allein Asche sein, andere Glut. Der Film ist heterogen konzipiert, als loses Gewebe, als Vielgestalt an Möglichkeiten: Der dramaturgische Verlauf folgt nicht der Idee Information an Information . Vielmehr geht es um einen dokumentarischen Raum , der sich für die Fiktion öffnet, hin zu einem Diskurs, einer Bewegung veränderungswärts. Denn es gibt doch einen Unterschied zwischen dem Dokumentarischem und der Fiktion: Nämlich den, keinen Unterschied mehr zu machen.

 


ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe

10.10.2009 - 31.12.2010

IMAGINING MEDIA@zkm
Eine Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen des ZKM

Eröffnung: Freitag, 09.10.2009, 19 Uhr
Kuratoren : Peter Weibel und Bernhard Serexhe
Ausstellungsort : ZKM | Medienmuseum

Zurück in die Zukunft - Die Zukunft ist die erklärte Zielrichtung der Arbeit des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. 20 Jahre nach seiner Gründung im Jahr 1989 wirft es nun erstmals einen Blick zurück und eröffnet zu seinem Jubiläum eine Ausstellung, welche die Historie des ZKM lebendig werden lässt: In einer großen Überblicksschau werden ab dem 10. Oktober die besten am ZKM in Zusammenarbeit mit internationalen KünstlerInnen produzierten Medienkunstwerke präsentiert.

Ausstellungsbeitrag
Der Photograph
134 Min. DV-Transfer auf Digi Beta und DV
Produktion, Buch, Regie Jürgen Heiter

Dauerpräsentation bis 31.12.2010

Katalog
Zur Ausstellung und ihren Begleitveranstaltungen erscheint eine umfassende Dokumentation in englischer Sprache.

Weitere Informationen unter http://www.zkm.de/imagining-media


Kunsthalle Mainz

Freitag, 12. September 2008, 19:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung:

km 500
Zum ersten Mal werden Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz
und des Künstlerhauss Schloß Balmoral von 2007 in einer gemeinsamen Ausstellung
gezeigt. Unter dem Titel km500 als Standortbestimmung in der Kunsthalle Mainz
am Rhein sind Arbeiten von insgesamt 16 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 bis 17 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr,
Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr, Montag geschlossen
Dauer der Ausstellung bis 26. Oktober 2008



Kunstverein Pforzheim

Sonntag, 13. April 2008, 15:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung:

paar/ unpaar
Eine Ausstellung über Paarkonstellationen, Ähnlichkeiten
und Spiegelungen, darin die 2-Kanal-Videoinstallation
El Dorado und die Python selber würgen (Rio Bravo)

Am Eröffnungsabend der Ausstellung, Sonntag, 13. April 2008, 19:00 Uhr, zeigt der Kunstverein
im Kommunalen Kino Pforzheim als Uraufführung den Film Tod im Sommer,  D 2008, sowie
Die Straßenbahn am Meer
, D 2007 von Jürgen Heiter (Details siehe unten)

Öffnungszeiten der Ausstellung: dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr
Dauer der Ausstellung bis 1. Juni 2008



Schloß Balmoral, Bad Ems

Freitag, 14. September 2007, 19.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung:

"Lucas Bambozzi - Jürgen Heiter - Neringa Naujokaite"
Film/Foto/Video/Installation

Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
Dauer der Ausstellung bis 7. Oktober 2007

Uraufführungen: - Die Straßenbahn am Meer,  Kurzfilm von J. Heiter (Details siehe unten)
                          - El Dorado: Die Python selber würgen (Rio Bravo), 2-Kanal-Video-Installation v. J. Heiter



Staatsgalerie Stuttgart

Donnerstag, 9. August 2007, 21.30 Uhr
Der Photograph

 


Long Live the People of the Revolution

Schloß Balmoral, Bad Ems
Mittwoch, 18. Juli 2007, 19.30 Uhr

Präsentation (mit Arbeitsproben) des Konzeptes zum Film
-Long Live the People of the Revolution-
Buch: Jürgen Heiter/Christoph Korn
Regie: Jürgen Heiter

“Long Live the People of the Revolution” heißt ein fünfminütiger Song von O.Augst/R.Carl/C.Korn/R.Pettibon, der in 2004 aufgenommen wurde.
Der Text basiert auf einem Fragment, das Ernst Tollers „Chorwerk“ zum Andenken Karl Liebknechts entlehnt ist.

Im geplanten Film arbeiten die Künstler Raymond Pettibon (USA), Rüdiger Carl, Christoph Korn,
Marianne Rosenberg, Manuel de Oliveira (Portugal) und Jürgen Heiter mit ihren je eigenen
künstlerischen Strategien in fiktionalen und essayistischen Momenten an einer Archäologie
des Songs bzw. an der Darstellung seines utopischen Kerns.
Am Ende des Films wird der Song erneut mit O.Augst/R.Carl/C.Korn/R.Pettibon aufgenommen:
Das erste Mal zum zweiten Mal. Die Dreharbeiten zum Film beginnen 2008.

Heiter und Korn zeigen am Abend auf Schloß Balmoral/Bad Ems, Wege/Umwege des Projekts,
- der künstlerische Prozeß als eine Art Poesie des Undeutlichen: Zu sehen und zu hören sind Filmfragmente (Heiter/Korn/Pettibon), Hörstücke (Carl/Korn,Pettibon),
Schlager (Marianne Rosenberg), gesprochene Texte, Zeichnungen.

siehe auch: http://www.balmoral.de/termine/vorschau/juli/index.html





Die Straßenbahn am Meer
kurzer Spielfilm von Jürgen Heiter

Uraufführung im Herbst 2007


Der Film ist auch auf DVD erhältlich. Informationen dazu unter [Kontakt]

mit Antonio Quarta, Theresa Baron, Andreas Walther
Buch, Regie Jürgen Heiter, Montage Jürgen Heiter/ Andreas Walther
Länge 13 Minuten
DV mit anschließendem Transfer auf DigiBeta und DVD,
Eine Coproduktion der Heiter Filmproduktion in Zusammenarbeit mit ZKM/Karlsruhe
(D 2007)




Der Photograph
Film von Jürgen Heiter


Uraufführung 1. Juni 2006 im Kölner Kunstverein und Kino 813
Kinostart 29. März 2007, siehe auch: RealFiction Filmverleih


Der Film ist auch auf DVD erhältlich. Informationen dazu unter [Kontakt]


Kamera Ulrike Pfeiffer, Dramaturgie Helmut Banz unter Mitwirkung von Olaf Möller,
Montage Jürgen Heiter, Ton Andreas Walther, Mitarbeit am Buch Cony Theis, Redaktion Reinhard Wulf
Länge 134 Minuten
DV mit anschließendem Transfer auf DigiBeta und DVD,
Eine Coproduktion der Heiter Filmproduktion mit WDR-3sat in Zusammenarbeit mit ZKM/Karlsruhe Gefördert durch die Hessische Filmförderung
(D 2006)

Zwanzig Kapitel/Filme wie gesägte Granitblöcke, die man in der Zeit (Film) anordnet, nicht aber wie eine Anhöhe, die man erklimmt und chronikartig beschreit(et). Also eher Blöcke spiritueller Wirklichkeiten in eine Reihe gestellt, die ihrerseits wieder ein Bild ergibt.


Die Stelle im Wald (Der gerissene Faden)
104Min., dt., engl., ital., franz.
(D 2004)  

Uraufführung im Medientheater, ZKM Karlsruhe
So, 21. November 2004, 20:00 Uhr

Der Film ist auch auf DVD erhältlich. Informationen dazu unter [Kontakt]

Ausschnitt aus dem Film
http://www.zkm.de/quicktime/JuergenHeiter/DieStelleImWald
 

Jürgen Heiter: »Die Stelle im Wald [Der gerissene Faden]«  

Spielfilm, Buch/Regie: Jürgen Heiter

Dramaturgie: Olaf Möller

Darsteller: Joseph Zehrer, Ralf Küpper, Claudia Honecker, Rebecca Jäger,

Sven Åke Johansson, Olaf Möller, Manfred Burianek, Cony Theis,

Rainer Knepperges,

sowie Raoul Coutard

und Paolo Brunatto

Auszüge aus Un’ anima bella [1973] von Paolo Brunatto

und Ein Bauer der Photographie [1982/2001] von Jürgen Heiter

104 Minuten [dt., engl., ital., franz.], DV Transfer auf DigiBeta, Gedreht von Juli bis Dezember 2003 in Köln, Berlin, Ostende, Rom [EUR], Sabaudia, Paris Produktion: Heiter Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem
ZKM | Institut für Bildmedien

Gefördert vom Ministerium für Städteplanung, Wohnen, Kultur und Sport in NRW

Uraufführung im ZKM_Medientheater am 21.11.2004, 19 Uhr
 

[1] [Der gerissene Faden]
 
Ausgangspunkt in Klammern/Überblendungen - Namen und Orte; Italienische Reise [Viaggio in Italia]... Als im Jahre 1963 Godard, ein Schüler Rossellinis [der Vater des Vaters meines Vaters etc.], die Bardot auf den Treppen der Casa Malaparte [1940 für den Schriftsteller Curzio Malaparte [Kaputt; Die Haut] erbaut von Adalberto Libera, einem der führenden modernistischen Architekten der EUR] dabei filmte, wie sie vor Piccoli in den Tod flüchtete, war Roberto Rossellinis Film Viaggio in Italia erst 10 Jahre alt. Rossellinis Film schlug eine Bresche und das Kino, das folgte, musste dort hindurch - unter Androhung der Todesstrafe wie Rivette schrieb. Heute kann man Viaggio in Italia nur noch in Filmarchiven sehen. Es gibt kein Kino mehr, nur noch Filme, der Faden ist gerissen und die Formen sind kaputt. Wir kennen die Stelle im Wald nicht mehr, wissen kein Feuer mehr zu entzünden und kennen auch das Gebet nicht mehr, aber wir können die Geschichte noch erzählen.
 

[2] Die Stelle im Wald
 
In den Resten einer Erzählung - keine Handlung, allein ein Sehnen danach - kreuzen sich die Wege einiger Personen, im Zentrum: Zwei Paare, von denen eins auseinander, eins aufeinander zu treibt – dahinter ein fünfter, der ein Forscher sein könnte oder auch ein Finanzier; sicher aber ist er ein Liebhaber. Eine Geschichte über die Liebe, das Kino, und die Architektur (moderner Gefühle wie Bilder) in zwei Ländern, Kulturen auf der Suche nach ihren Zusammenhängen.
 

[3] [Diskurs/diskontinuierlicher Kurs]
 
Diese Geschichte der beiden Paare wird überlagert, durchsetzt von essayistischen Momenten, die sich, auf ihre Weise, mit der cinematografischen Moderne befassen – das Reich des Forschers/Liebhabers. In diesem Zusammenhang geht der Film einigen Aspekten der faschistischen und, dazu kontrapunktisch, der modernistischen Architektur Italiens nach - in Rom das Stadtviertel EUR; Sabaudia; Casa Malaparte auf Capri.
 Die essayistische Ebene enthält auch Gespräche, die eine der fiktiven Gestalten des Films [der Forschende] mit zwei realen Protagonisten der filmischen Moderne führt. Zum einen ein Gespräch in Paris mit Raoul Coutard, dem wichtigsten Kameramann des europäischen Autorenkinos; Coutard fotografierte 1963 für Jean-Luc Godard den Film Le Mepris [Die Verachtung]. Le Mepris wurde zu einem großen Teil auf Capri in/auf der Casa Malaparte gedreht, einem exemplarischen Bau modernistischer Architektur. Das zweite Gespräch führten wir in Rom mit Paolo Brunatto, einem Experimental- und Dokumentarfilmregisseur, der 1973 mit Pier Paolo Pasolini einen Kurzfilm über die Architekturen der italienischen Städte Sabaudia und andere Orte drehte. Pasolini formuliert hier seine Position zum Verfall nicht nur Italiens durch den Neokapitalismus. Brunatto schenkte uns eine etwa 3-minütige Sequenz aus  Un’ anima bella, die wir in unseren Film übernehmen.  

[4] Lobgesang/Inszenierung der Stimmen [Bilder und Töne]
 
Wie eine Musik, ein Lobgesang, durchziehen den Film emphatische Reden - die Notizen, Gedanken der Figur des Forschers -, aufgenommen in wörtlicher Rede und gesungen/ gesprochen von Sven Åke Johansson.
 Ein Beispiel:    

»Es gibt eine sehr schöne Geschichte
 
von Rossellini, über seinen fast unirdischen Film
 
Blaise Pascal, wo man ihn mal darauf ansprach,
 
warum er einen Film über Pascal gemacht hatte,
 
und er meinte dann zuerst,
 
er habe eigentlich keinen Film über Pascal gemacht.
 
Pascal wäre nur der Aufhänger gewesen.
 
Dieser Pascal, der Mann war ja furchtbar langweilig.
 
Dieser Pascal, der war nur krank und hat im bett gelegen
 
und er hatte nie eine Frau und hat immer gehustet
 
und er war krank und hat geschrieben.
 
Um Pascal geht es überhaupt gar nicht in dem Film.
Worum es geht, ist das Vakuum, 
ist das Vakuum im Herzen des Menschen,
 
das Pascal beschrieben hat und das Rossellini filmen wollte und gefilmt hat.
 
Wichtig ist, wie das Motiv des Vakuums gebaut wird,
 
und wichtig ist, wie Rossellini dieses Vakuum filmt.
 
Er filmt das Vakuum als den leeren Raum zwischen den Menschen
 
Und er zoomt immer wieder in diesen Raum hinein
 
Und er fängt immer wieder an, dieses Nichts zu filmen
 
Ein Nichts zwischen Leuten.
 
Es gibt kaum einen Film wahrscheinlich, der jemals gedreht wurde,
 
wo so offensichtlich nichts zwischen den Leuten ist. Gar nichts.
 
Mensch – Mensch – leerer Raum
 
Luft – Luftdruck. Richtig. Aber:
 
In der Luft wiederum ist ein Vakuum
 
Und dieses Vakuum, das ist das, was dann Pascal selber später als
 
Die Langeweile – »longui« – stilisiert hat.
 
Pascal war mehr oder weniger der Erfinder des Nichts in der Sprache.
Und Rossellini hat das Nichts in der Sprache gefilmt, 
in dem er das Nichts in den Räumen filmte.«
   

Diese Texte überlagern andere Texte, mischen sich mit Tönen, alle gemeinsam bilden den Klang, die Klangfarbe des Films. Bilder überlagern diese Klangfarben, mischen sich mit ihnen, sind zeitgleich, im selben Moment, zugleich miteinander, zugleich niemals miteinander, aber eben doch: die Berührung findet im Zuschauer statt.
   

- Petra Kaiser -
 

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