| Jürgen Heiter |
Aktuelles
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5. Triennale der Fotografie in Hamburg
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Kino 813 in Kooperation mit Kölnischer Kunstverein
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ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe 10.10.2009 - 31.12.2010 IMAGINING MEDIA@zkm Eine Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen des ZKM Eröffnung: Freitag, 09.10.2009, 19 Uhr Kuratoren : Peter Weibel und Bernhard Serexhe Ausstellungsort : ZKM | Medienmuseum Zurück in die Zukunft - Die Zukunft ist die erklärte Zielrichtung der Arbeit des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. 20 Jahre nach seiner Gründung im Jahr 1989 wirft es nun erstmals einen Blick zurück und eröffnet zu seinem Jubiläum eine Ausstellung, welche die Historie des ZKM lebendig werden lässt: In einer großen Überblicksschau werden ab dem 10. Oktober die besten am ZKM in Zusammenarbeit mit internationalen KünstlerInnen produzierten Medienkunstwerke präsentiert. Ausstellungsbeitrag Katalog |
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Staatsgalerie Stuttgart Donnerstag, 9. August 2007, 21.30 Uhr Der Photograph |
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Long Live the People of the Revolution Schloß Balmoral, Bad Ems Präsentation (mit Arbeitsproben) des Konzeptes zum Film |
Im geplanten Film arbeiten die Künstler Raymond Pettibon (USA), Rüdiger Carl, Christoph Korn, siehe auch: http://www.balmoral.de/termine/vorschau/juli/index.html |
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Die Straßenbahn am Meer kurzer Spielfilm von Jürgen Heiter Uraufführung im Herbst 2007 Der Film ist auch auf DVD erhältlich. Informationen dazu unter [Kontakt] |
mit Antonio Quarta, Theresa Baron, Andreas Walther Buch, Regie Jürgen Heiter, Montage Jürgen Heiter/ Andreas Walther Länge 13 Minuten DV mit anschließendem Transfer auf DigiBeta und DVD, Eine Coproduktion der Heiter Filmproduktion in Zusammenarbeit mit ZKM/Karlsruhe (D 2007) |
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Der Photograph
Film von Jürgen Heiter Uraufführung 1. Juni 2006 im Kölner Kunstverein und Kino 813 Kinostart 29. März 2007, siehe auch: RealFiction Filmverleih Der Film ist auch auf DVD erhältlich. Informationen dazu unter [Kontakt] |
Zwanzig Kapitel/Filme wie gesägte Granitblöcke, die man in der Zeit (Film) anordnet, nicht aber wie eine Anhöhe, die man erklimmt und chronikartig beschreit(et). Also eher Blöcke spiritueller Wirklichkeiten in eine Reihe gestellt, die ihrerseits wieder ein Bild ergibt. |
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| Die Stelle im Wald (Der gerissene Faden) (D 2004) Uraufführung im Medientheater, ZKM Karlsruhe So, 21. November 2004 Der Film ist auch auf DVD erhältlich. Informationen dazu unter [Kontakt] Ausschnitt aus dem Film http://www.zkm.de/quicktime/JuergenHeiter/DieStelleImWald |
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Jürgen Heiter: »Die Stelle im Wald [Der gerissene Faden]« Spielfilm, Buch/Regie: Jürgen Heiter Dramaturgie: Olaf Möller Darsteller: Joseph Zehrer, Ralf Küpper, Claudia Honecker, Rebecca Jäger, Sven Åke Johansson, Olaf Möller, Manfred Burianek, Cony Theis, Rainer Knepperges, sowie Raoul Coutard und Paolo Brunatto Auszüge aus Un’ anima bella [1973] von Paolo Brunatto und Ein Bauer der Photographie [1982/2001] von Jürgen Heiter 104 Minuten [dt., engl., ital., franz.], DV Transfer auf DigiBeta, Gedreht von Juli bis Dezember 2003 in Köln, Berlin, Ostende, Rom [EUR], Sabaudia, Paris Produktion: Heiter Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem ZKM | Institut für Bildmedien Gefördert vom Ministerium für Städteplanung, Wohnen, Kultur und Sport in NRW Uraufführung im ZKM_Medientheater am 21.11.2004, 19 Uhr [1] [Der gerissene Faden] Ausgangspunkt in Klammern/Überblendungen - Namen und Orte; Italienische Reise [Viaggio in Italia]... Als im Jahre 1963 Godard, ein Schüler Rossellinis [der Vater des Vaters meines Vaters etc.], die Bardot auf den Treppen der Casa Malaparte [1940 für den Schriftsteller Curzio Malaparte [Kaputt; Die Haut] erbaut von Adalberto Libera, einem der führenden modernistischen Architekten der EUR] dabei filmte, wie sie vor Piccoli in den Tod flüchtete, war Roberto Rossellinis Film Viaggio in Italia erst 10 Jahre alt. Rossellinis Film schlug eine Bresche und das Kino, das folgte, musste dort hindurch - unter Androhung der Todesstrafe wie Rivette schrieb. Heute kann man Viaggio in Italia nur noch in Filmarchiven sehen. Es gibt kein Kino mehr, nur noch Filme, der Faden ist gerissen und die Formen sind kaputt. Wir kennen die Stelle im Wald nicht mehr, wissen kein Feuer mehr zu entzünden und kennen auch das Gebet nicht mehr, aber wir können die Geschichte noch erzählen. [2] Die Stelle im Wald In den Resten einer Erzählung - keine Handlung, allein ein Sehnen danach - kreuzen sich die Wege einiger Personen, im Zentrum: Zwei Paare, von denen eins auseinander, eins aufeinander zu treibt – dahinter ein fünfter, der ein Forscher sein könnte oder auch ein Finanzier; sicher aber ist er ein Liebhaber. Eine Geschichte über die Liebe, das Kino, und die Architektur (moderner Gefühle wie Bilder) in zwei Ländern, Kulturen auf der Suche nach ihren Zusammenhängen. [3] [Diskurs/diskontinuierlicher Kurs] Diese Geschichte der beiden Paare wird überlagert, durchsetzt von essayistischen Momenten, die sich, auf ihre Weise, mit der cinematografischen Moderne befassen – das Reich des Forschers/Liebhabers. In diesem Zusammenhang geht der Film einigen Aspekten der faschistischen und, dazu kontrapunktisch, der modernistischen Architektur Italiens nach - in Rom das Stadtviertel EUR; Sabaudia; Casa Malaparte auf Capri. [4] Lobgesang/Inszenierung der Stimmen [Bilder und Töne] Wie eine Musik, ein Lobgesang, durchziehen den Film emphatische Reden - die Notizen, Gedanken der Figur des Forschers -, aufgenommen in wörtlicher Rede und gesungen/ gesprochen von Sven Åke Johansson. »Es gibt eine sehr schöne Geschichte von Rossellini, über seinen fast unirdischen Film Blaise Pascal, wo man ihn mal darauf ansprach, warum er einen Film über Pascal gemacht hatte, und er meinte dann zuerst, er habe eigentlich keinen Film über Pascal gemacht. Pascal wäre nur der Aufhänger gewesen. Dieser Pascal, der Mann war ja furchtbar langweilig. Dieser Pascal, der war nur krank und hat im bett gelegen und er hatte nie eine Frau und hat immer gehustet und er war krank und hat geschrieben. Um Pascal geht es überhaupt gar nicht in dem Film. Worum es geht, ist das Vakuum, ist das Vakuum im Herzen des Menschen, das Pascal beschrieben hat und das Rossellini filmen wollte und gefilmt hat. Wichtig ist, wie das Motiv des Vakuums gebaut wird, und wichtig ist, wie Rossellini dieses Vakuum filmt. Er filmt das Vakuum als den leeren Raum zwischen den Menschen Und er zoomt immer wieder in diesen Raum hinein Und er fängt immer wieder an, dieses Nichts zu filmen Ein Nichts zwischen Leuten. Es gibt kaum einen Film wahrscheinlich, der jemals gedreht wurde, wo so offensichtlich nichts zwischen den Leuten ist. Gar nichts. Mensch – Mensch – leerer Raum Luft – Luftdruck. Richtig. Aber: In der Luft wiederum ist ein Vakuum Und dieses Vakuum, das ist das, was dann Pascal selber später als Die Langeweile – »longui« – stilisiert hat. Pascal war mehr oder weniger der Erfinder des Nichts in der Sprache. Und Rossellini hat das Nichts in der Sprache gefilmt, in dem er das Nichts in den Räumen filmte.« Diese Texte überlagern andere Texte, mischen sich mit Tönen, alle gemeinsam bilden den Klang, die Klangfarbe des Films. Bilder überlagern diese Klangfarben, mischen sich mit ihnen, sind zeitgleich, im selben Moment, zugleich miteinander, zugleich niemals miteinander, aber eben doch: die Berührung findet im Zuschauer statt. - Petra Kaiser - © 2004 ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe :: |
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